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Sonderausstellung 2011

Juwelen des Waldviertels


Dunkler, einförmiger Wald, moorige Wiesen und dazwischen hier und da Strauchwerk.


Ach ja, ein paar verstreute Anwesen noch, fast keine Infrastruktur. Der letzte, vor sich hin dämmernde, Zipfel des ohnehin schon recht dünn besiedelten Waldviertels.

 

DER FREIWALD!


Wo, bitte, ist hier das Juwel?

So mag mancher fragen, besonders, wenn er seit jeher hier ansässig ist. Denn das Gewohnte, das wir immer vor Augen haben, fällt uns meistens nicht weiter auf. Es ist gewöhnlich, weil gewohnt.


So mag es den Anschein haben. Aber so mancher Anschein trügt. Das kann man erkennen, wenn man bereit ist, die Dinge einmal mit anderen Augen zu betrachten. Dazu will Euch unser kleiner Ausflug in dieses wirkliche Naturjuwel und in eines der so rar gewordenen, letzten Rückzugsgebiete bedrohter Pflanzen und Tiere einladen.


Denn wir sehen, was wir kennen.

Wir hoffen, dass wir Euch dazu verhelfen können, so manches kennen und wertschätzen zu lernen, dass Ihr vielleicht bisher noch nicht kanntet.


Von der Flußperlmuschel bis zum Luchs, vom Sonnentau bis zur Arnika, spannt sich die Bandbreite der Fauna und Flora im Freiwald. All das und viele Informationen, könnt ihr in dieser Ausstellung sehen.

 

Achja, und ehe ich es vergesse: Ihr könnt nicht nur Fördermitglied bei unserem Verein www.protect-nature.at werden, auch die Möglichkeit einer Spende ist gegeben. Danke!

 

In der Bildergaleire könnt ihr einen Auszug der Fauna unseres Gebietes sehen. Die Flora würde den Rahmen sprengen, wo es doch alleine ca. 100 verschiedene Moose gibt.

Für alle die ein bisschen mehr wissen wollen

Was so alles im Moor wächst
Pflanzenauswahl.doc
Microsoft Word-Dokument [3.0 MB]

Tretet ein in das Reich von Morgane und Merlin.

 

KINDER DER ERDE

Wenn uns die Erde wieder lehrt,

wie einst, als wir wie ihre Kinder

unter gütiger und weiser Obhut

die Züge ihres Antlitz'

nachzeichnend sie zum Lächeln brachten,

ferne Erinnerung, leise klingt sie in uns,

und wir wissen nicht, woher,

jetzt, da wir als halberwachsne Flegel,

ihres Schmerzes nicht achtend,

Trauer in die lieben Züge graben.

Wenn uns die Erde wieder lehrt,

wenn wir, nun endlich reif geworden,

uns wiederkehrend,

erkennend in die Mutterarme schmiegen,

schliesst sich der Kreis.